Workshops & Seminare

Meine Workshops richten sich an neurodivergente Menschen, die in kleiner Gruppe an einem konkreten Thema arbeiten möchten. Die Gruppen sind bewusst klein gehalten – 6 bis 8 Teilnehmende – damit ein geschützter Rahmen entsteht, in dem echte Auseinandersetzung möglich ist.

Nächster Termin: Samstag, 6. Februar 2027 – «Hochsensibilität verstehen» (Details unten). Interessiert dich ein anderes Thema? Melde dich unverbindlich – so kann ich planen.

Für Teilnehmende: Du erhältst einen Gutschein über 20 % Rabatt auf eine Einzelsitzung (Erstgespräch oder Folgesitzung), einlösbar bis 31. Mai 2027.

HOCHSENSIBEL

Bin ich zu empfindlich? Oder einfach: hochsensibel.

Nein. Du bist nicht zu weich. Du hattest nur nie die Gebrauchsanweisung.

„Stell dich nicht so an.“ „Du nimmst alles zu persönlich.“ „Andere schaffen das doch auch.“ Wenn du diese Sätze dein Leben lang gehört hast, ist dieses Seminar für dich.

Hochsensibilität ist kein Defekt und keine Ausrede – sie ist eine real existierende, gut erforschte Wesensart von etwa 15–20 % der Menschen. Hier bekommst du endlich Sprache dafür: was Hochsensibilität ist, was sie nicht ist (Introversion, Schüchternheit, Schwäche – alles Mythen), und vor allem eine praktische Gebrauchsanweisung für dein System.

Wichtiger Bestandteil: Wir grenzen ehrlich ab. Nicht jede Überempfindlichkeit ist Hochsensibilität – manchmal steckt etwas anderes dahinter. Auch das sprechen wir offen an, ohne Ferndiagnose.

Für wen: Alle, die sich ihr Leben lang „zu viel“ oder „zu dünnhäutig“ gefühlt haben. Befreiend statt belastend. Auch für Angehörige, die besser verstehen möchten. Eine Diagnose ist nicht erforderlich: Der Workshop ist Psychoedukation und Orientierung – keine Diagnostik und keine Therapie.

Veranstaltungsort: Baronenscheune, Winterthur
Datum: Samstag, 6. Februar 2027, 8.00–11.45 Uhr
Preis: CHF 180 pro Person · zu zweit CHF 300 (z. B. als Paar oder mit einer angehörigen Person)
Gutschein: Als Teilnehmerin oder Teilnehmer erhältst du 20 % Rabatt auf eine Einzelsitzung (Erstgespräch oder Folgesitzung), einlösbar bis 31. Mai 2027
Dauer: Halbtag, knapp 4 Stunden inkl. längerer Pause
Gruppe: 6–8 Teilnehmende – die Plätze sind begrenzt

Workshop-Programm ansehen
  • Ankommen & Orientierung – sicherer Rahmen, Gruppenvereinbarungen, sanfter Einstieg ohne Vorstellungsrunden-Zwang. Dazu der Leitsatz des Tages: «Hochsensibilität ist eine Wesensart, kein Makel – und keine Erklärung für alles.»
  • Was Hochsensibilität ist: das DOES-Modell – Stand der Forschung (Sensory Processing Sensitivity): tiefe Verarbeitung, Übererregbarkeit, emotionale Intensität, feines Wahrnehmen. Sensitivität als Kontinuum, Stärken und Preis derselben Eigenschaft – und was Hochsensibilität nicht ist
  • Mein sensorisches Profil – stille Selbsteinschätzung über sieben Wahrnehmungskanäle: was reguliert, was überfordert, woran du merkst, dass es kippt, und welche kleine Anpassung deinen Alltag spürbar leichter macht (bleibt privat)
  • Pause – bewusst länger, mit Rückzugsmöglichkeit
  • Abgrenzung: Hochsensibilität vs. Trauma, Autismus, ADHS (Kernstück) – die Leitfragen «warum?» und «seit wann?» statt Oberflächenvergleich; drei Sortier-Fragen für dein eigenes Muster; wann eine fachliche Abklärung sinnvoll ist
  • Regulation & Alltag – coachinggerechte Werkzeuge: Reizbudget, Frühwarnzeichen, Umgebungsgestaltung – dazu eine ruhige Atemübung (freiwillig)
  • Feine Antennen: eine Nachricht, vier Ohren – das Kommunikationsquadrat nach Schulz von Thun: Zwischentöne einordnen, Deutungen prüfen statt grübeln und eigene Bedürfnisse klar aussprechen; kurze Übung in Paaren (auch allein möglich)
  • Wege weiter & Abschluss – welcher Weg bei welchem Verdacht, und dein persönlicher nächster Schritt

Alle Übungen sind freiwillig – du teilst nur, was du möchtest. Arbeitsblätter zum Mitnehmen sind inbegriffen.

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