Coaching oder Therapie?

Coaching ist keine Psychotherapie, kann aber eine wertvolle Ergänzung sein.

Was mein Coaching ist

In meinem Coaching geht es nicht um die Behandlung psychischer Erkrankungen, sondern um Begleitung, Orientierung und konkrete Unterstützung im Alltag. Gemeinsam schauen wir auf Themen wie Überforderung, Selbstorganisation, Stressregulation, Beziehungsmuster, Selbstwert oder die Umsetzung beruflicher und privater Projekte.

Coaching als sinnvolle Ergänzung

Mein Angebot ersetzt keine Psychotherapie, keine psychiatrische Behandlung und keine medizinische oder psychologische Diagnostik. Coaching kann jedoch eine sinnvolle ergänzende Unterstützung sein, wenn es darum geht, sich selbst besser zu verstehen, neue Handlungsspielräume zu entwickeln und den eigenen Alltag stimmiger zu gestalten. Wenn ich den Eindruck habe, dass eine psychotherapeutische, psychiatrische oder ärztliche Begleitung sinnvoll oder angezeigt ist, spreche ich dies offen an.

Coaching und Psychotherapie im Vergleich

• Ziel: Coaching unterstützt dich dabei, Alltag, Beziehungen, Arbeit und Projekte besser zu gestalten. Psychotherapie behandelt psychische Erkrankungen und tiefgreifendes seelisches Leiden.
• Ausgangspunkt: Im Coaching setzen wir bei deinen Ressourcen und einem konkreten Anliegen an. Psychotherapie arbeitet mit einer Diagnose und einem Behandlungsplan.
• Fachpersonen: Psychotherapie bieten in der Schweiz anerkannte Psychotherapeutinnen und Psychotherapeuten sowie Psychiaterinnen und Psychiater an. Coaching ist kein Gesundheitsberuf und keine Behandlung.
• Kosten: Psychotherapie kann auf ärztliche Anordnung über die Grundversicherung abgerechnet werden. Coaching bezahlst du selbst; einzelne Zusatzversicherungen leisten Beiträge (mehr dazu unter Tarife).
• Dauer: Coaching ist meist kürzer und flexibel – du bestimmst mit, wie oft und wie lange wir zusammenarbeiten.

Woran merkst du, was für dich passt?

Coaching passt gut, wenn du im Alltag grundsätzlich zurechtkommst, dich aber oft erschöpft, überfordert oder ausgebremst fühlst – und konkrete Strategien suchst: für Organisation, Reizmanagement, Grenzen, Kommunikation oder den Umgang mit einer (Spät-)Diagnose.

Eine psychotherapeutische oder psychiatrische Abklärung ist angezeigt, wenn deine Stimmung über Wochen gedrückt ist, du kaum noch schläfst oder isst, Ängste dein Leben stark einschränken, belastende Erinnerungen dich immer wieder überfluten oder du an Suizid denkst. Im Zweifel klären wir das im Erstgespräch gemeinsam – und ich sage dir ehrlich, wenn eine andere Unterstützung sinnvoller ist.

Geht beides gleichzeitig?

Ja – für viele Menschen ist genau diese Kombination hilfreich. Die Therapie kümmert sich dann um die Behandlung, das Coaching um die Umsetzung im Alltag. Wie ich mit Fachpersonen zusammenarbeite, liest du unter Für Fachpersonen. Wie eine Sitzung bei mir abläuft, erfährst du unter Sitzungsablauf, und welche Methoden ich einsetze, unter Ansätze & Methoden.

Bei akuten Krisen

Bei akuten psychischen Krisen wende dich bitte direkt an eine psychiatrische oder psychotherapeutische Fachperson. In dringenden Fällen ist die Dargebotene Hand rund um die Uhr erreichbar unter der Telefonnummer 143.

Unsicher, ob Coaching passt?

Das klären wir im Erstgespräch. Wenn eine Therapie der bessere Rahmen ist, sage ich dir das offen.

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